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Die Oranienstraße ist keine Einbahnstraße – Solidarität auch nicht!
Wer oder was ist „Ein Kreuzberger CSD 2014“?

Der Kreuzberger CSD wird von Menschen aus dem Südblock, dem SO36, dem SchwuZ, von der Rattenbar und queerfeministischen Aktivist_innen jenseits davon ehrenamtlich, mit viel Herzblut und nicht kommerziell organisiert. Wir sind keine feste Gruppe, die sich schon lange trifft, sondern ein frisch zusammengewürfelter, unterschiedlich und multidimensional positionierter Haufen, dem Diskriminierungen und soziale Ungleichheiten auf die Ketten gehen. Was uns darüber hinaus besonders eint und antreibt, ist der Gedanke der Wichtigkeit der Solidarität, des Miteinanders und des Dialogs sowie ein unterschiedlicher Bezug zum O-Kiez.

 

Nachdem immer klarer wurde, dass es keinen trans*genialen CSD geben wird, haben wir uns kurzerhand zusammen getan, um „Einen Kreuzberger CSD“ zu organisieren. Denn wir finden es wichtig, das Miteinander im Kiez zu stärken und zu feiern. Gleichzeitig wollen wir existierende Missstände im Kiez laut auf die Straße tragen – und genau das am CSD-Wochenende!

 

Es gibt uns noch nicht lange als Orga-Team. Wir haben erst vor wenigen Wochen (Anfang April ging’s los) angefangen uns zu suchen und zu finden. Dann begannen wir mit den Überlegungen, ob und wie wir in den verbleibenden wenigen Wochen bis zum 21.06. noch eine Plattform organisieren wollen und können. Aus diesem Grund sind wir erst spät an die Öffentlichkeit getreten, denn wir waren früher einfach noch nicht so weit. Anfragen zur Zusammenarbeit, zum Mitorganisieren und Mitmachen konnten wir deswegen erst zu einem späten Zeitpunkt verschicken. Dass das als intransparentes Vorgehen erscheint, bei vielen Fragen aufworfen hat und zu Unsicherheiten führte, verstehen wir. Sollte es ein nächstes Mal geben, dann streben auch wir eine langfristigere Planung und frühzeitigere Transparenz an. Denn mehr Gruppen/Initiativen/Einzelpersonen von Anfang an mit dabei zu haben, bedeutet im besten Fall auch mehr verschiedene Positionen, mehr Ideen, mehr Kraft, mehr gegenseitige Unterstützung und mehr geteilte Arbeit und Verantwortung.

 

Für den 21.06. organisieren wir nun den Rahmen, um solidarischen, empowernden, kritischen, sensibilisierenden und informativen Beiträgen, die sich direkt oder indirekt auf den Kiez beziehen, eine öffentliche Plattform zu bieten sowie, last but not least, Solidarität im Kiez zu stärken und zu feiern!